Trend-Study: Secondary Business in Europe


Written By Monty Metzger on Tuesday, June 14, 2005 at 8:20 PM | In CScout News

European publishing companies are facing a dramatic decrease in their core markets. Their newspapers, magazines and print-products do not sell as well as in the last decades. Thus the business has created new revenue streams with innovative new products.

Mainly Italian and Spanish publishing companies gained experience in the fast growing “Secondary Business” industry. But also German publishing houses are stepping into the new business by offering Audiobooks-, DVD- or Book-collections to their audience.

To learn more about “Secondary Business in Europe” you’ll find our trend-study at Markt-Studie.de. (German version only)

Description - Studienbeschreibung

Der stagnierende Markt der Zeitungs- und Zeitschriftenbranche führt zu Innovationen und neuen Angeboten für Konsumenten. In Europa haben sich Verlage durch Zusatzgeschäfte bzw. Nebengeschäfte ein neues Geschäftsfeld aufgebaut.

Die Trendstudie “Secondary Business - Zusatzgeschäfte europäischer Zeitungen und Zeitschriften” zeigt eine internationalen Überblick über Strategien und Vorgehensweisen in der Verlagsbranche.

Das Internet und die schwache Konjunktur haben die Anzeigenumfänge schmelzen lassen - und damit die Erlöse, die sich traditionell aus Werbung und Vertrieb zusammensetzen. Um die Ausfälle zu kompensieren, sinnen mehr und mehr Verlage über zusätzliche Geschäftsmodelle nach.

Der Süddeutschen Zeitung fiel die Vorreiterrolle in Deutschland zu. Vor etwas mehr als einem Jahr begann sie damit, Bücher zu verkaufen. 50 belletristische Werke, darunter Romane von Grass, Lenz, Walser und Handke, hatte sie zur SZ-Bibliothek zusammengebunden. Zwei Millionen Stück wollte der Verlag ursprünglich insgesamt verkaufen. Mittlerweile sind es fünf Mal so viel, der Erlös beträgt 20 Millionen Euro. Inzwischen verkauft die Süddeutsche auch eine Edition mit Klassik-CDs und eine so genannte Cinemathek mit 50 Kinofilmen. Andere Verlage sind dem Beispiel gefolgt. Die Bild-Zeitung hatte Unterhaltungsromane im Programm und eine “Volksbibel”.

Neue Produkte, neue Verbreitungswege, neue Einnahmequellen: Die Marke Zeitung wird künftig für mehr stehen als nur für Nachrichten und Information. Die Trendstudie gibt es erste Antworten über die Strategien der Verlage.

Link: Trend-Study at Markt-Studie.de

 
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